Schlagwort: Herbert Reul

  • Ratskooperation aus SPD und CDU im Zoff über Innere Sicherheit

    Ratskooperation aus SPD und CDU im Zoff über Innere Sicherheit

    Claudia Bötte

    Co-Vorsitzende der AfD-Ratsfraktion Wuppertal (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)

    Momentan drängen Oberbürgermeisterin Miriam Scherff und weitere Sozialdemokraten Wuppertals darauf, das Ordnungsbehördengesetz des Landes so zu verändern, dass Video-Überwachungen und Alkohol-Verbotszonen einfacher umgesetzt werden können. Die CDU unter ihrer Ratsfraktionsvorsitzenden Anja Vesper-Pottkamp sieht hier einen sehr frühen Landtagswahlkampf der roten Kooperationspartner im Stadtrat. Merklich angesäuert äußert Vesper-Pottkamp: „Es ist schon bemerkenswert, dass die SPD knapp ein Jahr vor der Landtagswahl plötzlich versucht, das Thema ,Innere Sicherheit‘ für sich zu entdecken.“ Hingegen lobt sie ihren Parteigenossen und zugleich Landesinnenminister Herbert Reul für sein Wirken seit dem Jahr 2017.

    Liliane Pollmann von Bündnis 90/Die Grünen kommt im Hinblick auf die Sicherheitsdebatte mit Altbekanntem aus der gutmenschlichen Mottenkiste daher: „Auch in Wuppertal sollten wir deshalb eher auf Prävention setzen und die Angebote stärken, die das tun.“ Die Stadtverordnete, die ohne exzentrische Kopfbedeckung nicht vorstellbar ist, hat wohl vor allem eines im Sinn: Möglichst viele Sozialarbeiter auf Steuerzahlers Kosten beschäftigen, damit die linksgrüne Wählerbasis wieder wächst. Bündnis 90/Die Grünen stehen einmal mehr für eine Verwaltung des Elends statt dessen aktiver Bekämpfung.

    „Mit Schaudern denke ich an die Jahre 2010 bis 2017 zurück, denn damals hatte SPDler Ralf Jäger das Sagen als Innenminister Nordrhein-Westfalens“, sagt die Wuppertaler AfD-Ratsfraktionsvorsitzende Claudia Bötte.

    Herbert Reul (CDU)

    © Raimond Spekking (commons.wikimeida.org / Lizenz: CC BY-SA 4.0)



    Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU): Er ist der Schwager des kürzlich abgewählten Wuppertaler Dezernenten Matthias Nocke (ebenfalls CDU).

    „Ebendieser Jäger tat sich als knallhart ideologischer Widersacher der patriotischen Opposition hervor, doch wenn es um die Verbesserung der Sicherheit im Bundesland ging, kam von ihm nicht einmal ansatzweise Nennenswertes. Wer wie die Sozialdemokraten auf landes- und bundespolitischer Ebene mit derart offenkundigen Fehlbesetzungen vom Schlage Jäger oder Nancy Faeser daherkommt, der sollte sich beim Thema Innere Sicherheit besser auf Jahrzehnte hin bedeckt halten.

    Wir von der AfD sind die einzige Partei, die ohne Wenn und Aber einen öffentlichen Raum anstrebt, der rundum sicher ist. Keine Talahons mehr, die einen vor allem nach Einbruch der Dunkelheit in der S-Bahn belästigen. Keine Verkäufer von Drogen mehr, für die sich die Polizei schon lange nicht mehr interessiert. Keine Übertreter von Normen mehr, die mit ihrem antisozialen Verhalten faktisch immer ungestraft davonkommen. Die Erfahrung lehrt insbesondere eines: Ist echter politischer Wille vorhanden, dann können reale Lösungen in überschaubarer Zeit in die Tat umgesetzt werden. Deshalb darf an der Wahlurne stets nur für das Original und keinesfalls für schlechte Schauspieler in den Altparteien votiert werden!“

  • Ratsbericht 26. Januar: Stadtdirektor Matthias Nocke (CDU) wegen AfD-Stimmen nicht wiedergewählt!

    Ratsbericht 26. Januar: Stadtdirektor Matthias Nocke (CDU) wegen AfD-Stimmen nicht wiedergewählt!

    Der ausführliche Bericht befindet sich direkt unterhalb der beiden Videos.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Tagesordnung der Sitzung des Rates der Stadt Wuppertal am 26. Januar 2026

    Claudia Bötte

    Co-Vorsitzende der AfD-Ratsfraktion Wuppertal

    Das hatte sich Stadtdirektor Matthias Nocke (CDU) offenbar ganz anders vorgestellt: Nach 18 Jahren in Diensten der Kommune Wuppertal wurde er am späten Nachmittag des 26. Januar in geheimer Wahl vom Rat nicht wiedergewählt. Nocke, der 2025 für seine Partei Oberbürgermeister-Kandidat in der Schwebebahn-Stadt war, fiel im Rahmen seines letztlich erfolglosen Wahlkampfs damit auf, die AfD in unflätiger Weise verbal zu attackieren. Bezogen auf die oppositionelle Partei äußerte sich Nocke im zurückliegenden September wie folgt: „Ich lasse nicht zu, dass aus dem Ratssaal der Stadt Wuppertal Wuppertalerinnen und Wuppertaler bedroht werden.“ Jene Unterstellung bescherte Nocke wie auch Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD) eine Große Anfrage der AfD-Fraktion in der Stadtratssitzung am 15. Dezember 2025.

    Am Ende sollte sich das Gebaren von Stadtdirektor Matthias Nocke gegenüber der AfD für ihn selbst als fatal erweisen. Das Resultat von Nockes Wiederwahl lag bei 31 Ja-, 43 Nein-Stimmen und drei Enthaltungen. 13 der Gegenstimmen kamen von den Stadtverordneten der AfD. Mit Wirkung zum 29. März hat daher der 63-jährige Wahlbeamte seinen Hut zu nehmen.

    „Sogar Nockes Schwager, Landesinnenminister Herbert Reul (ebenfalls CDU), rührte zwecks Wiederwahl als Stadtdirektor die Werbetrommel für ihn, doch final hat es in keiner Weise genützt“, so die Wuppertaler AfD-Ratsfraktionsvorsitzende Claudia Bötte.

    Matthias Nocke (CDU)

    © Mozamaniac (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 4.0)



    Der Schwager von Landesinnenminister Herbert Reul (CDU), Matthias Nocke (ebenfalls CDU), wurde vom Wuppertaler Stadtrat nicht mehr in seinem Posten als Stadtdirektor bestätigt.

    „Als ich 2014 erstmals in den Stadtrat gewählt wurde, lernte ich Nocke als einen menschlich recht umgänglichen Spitzenbeamten kennen. Über Jahre hinweg änderte sich mein Eindruck nicht. Die große Wende kam jedoch mit seinem Oberbürgermeister-Wahlkampf im letzten Jahr. Urplötzlich machte er unsere Partei in der Öffentlichkeit gezielt verächtlich. Mit seiner substanzlosen Unterstellung einer ‚Bedrohung‘ aus dem Ratssaal heraus griff er mich ganz persönlich an.

    Sollte Matthias Nocke gedacht haben, er könne sich mit seinen ‚Brandmauer‘-Sprüchen bei den linkslastigen Akteuren in der Stadt Pluspunkte erhaschen, so lag er eindeutig falsch. Seine Anti-AfD-Kampagne war gleichermaßen unbeholfen wie sein Verhalten gegenüber der SPD im Oberbürgermeister-Wahlkampf. Er wurde weder Stadtoberhaupt Wuppertals noch konnte er seinen Posten als Stadtdirektor behaupten – man ist geneigt, ihn nach dem Geheimnis seines wiederholten Misserfolgs zu fragen.

    Insgesamt ist eines festzuhalten: Sind sich die Ratsfraktionen von SPD und CDU nicht einig, ist es schwer, seine Anliegen gegen unsere AfD durchzubekommen. Dann zählen Argumente und keine Kungeleien im Hinterzimmer. Dies mag für den einen oder anderen im Stadtrat eine gewöhnungsbedürftige Tatsache sein.“