Schlagwort: Miriam Scherff

  • Ratsbericht 26. Januar: Stadtdirektor Matthias Nocke (CDU) wegen AfD-Stimmen nicht wiedergewählt!

    Ratsbericht 26. Januar: Stadtdirektor Matthias Nocke (CDU) wegen AfD-Stimmen nicht wiedergewählt!

    Der ausführliche Bericht befindet sich direkt unterhalb der beiden Videos.

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    Tagesordnung der Sitzung des Rates der Stadt Wuppertal am 26. Januar 2026

    Claudia Bötte

    Co-Vorsitzende der AfD-Ratsfraktion Wuppertal

    Das hatte sich Stadtdirektor Matthias Nocke (CDU) offenbar ganz anders vorgestellt: Nach 18 Jahren in Diensten der Kommune Wuppertal wurde er am späten Nachmittag des 26. Januar in geheimer Wahl vom Rat nicht wiedergewählt. Nocke, der 2025 für seine Partei Oberbürgermeister-Kandidat in der Schwebebahn-Stadt war, fiel im Rahmen seines letztlich erfolglosen Wahlkampfs damit auf, die AfD in unflätiger Weise verbal zu attackieren. Bezogen auf die oppositionelle Partei äußerte sich Nocke im zurückliegenden September wie folgt: „Ich lasse nicht zu, dass aus dem Ratssaal der Stadt Wuppertal Wuppertalerinnen und Wuppertaler bedroht werden.“ Jene Unterstellung bescherte Nocke wie auch Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD) eine Große Anfrage der AfD-Fraktion in der Stadtratssitzung am 15. Dezember 2025.

    Am Ende sollte sich das Gebaren von Stadtdirektor Matthias Nocke gegenüber der AfD für ihn selbst als fatal erweisen. Das Resultat von Nockes Wiederwahl lag bei 31 Ja-, 43 Nein-Stimmen und drei Enthaltungen. 13 der Gegenstimmen kamen von den Stadtverordneten der AfD. Mit Wirkung zum 29. März hat daher der 63-jährige Wahlbeamte seinen Hut zu nehmen.

    „Sogar Nockes Schwager, Landesinnenminister Herbert Reul (ebenfalls CDU), rührte zwecks Wiederwahl als Stadtdirektor die Werbetrommel für ihn, doch final hat es in keiner Weise genützt“, so die Wuppertaler AfD-Ratsfraktionsvorsitzende Claudia Bötte.

    Matthias Nocke (CDU)

    © Mozamaniac (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 4.0)



    Der Schwager von Landesinnenminister Herbert Reul (CDU), Matthias Nocke (ebenfalls CDU), wurde vom Wuppertaler Stadtrat nicht mehr in seinem Posten als Stadtdirektor bestätigt.

    „Als ich 2014 erstmals in den Stadtrat gewählt wurde, lernte ich Nocke als einen menschlich recht umgänglichen Spitzenbeamten kennen. Über Jahre hinweg änderte sich mein Eindruck nicht. Die große Wende kam jedoch mit seinem Oberbürgermeister-Wahlkampf im letzten Jahr. Urplötzlich machte er unsere Partei in der Öffentlichkeit gezielt verächtlich. Mit seiner substanzlosen Unterstellung einer ‚Bedrohung‘ aus dem Ratssaal heraus griff er mich ganz persönlich an.

    Sollte Matthias Nocke gedacht haben, er könne sich mit seinen ‚Brandmauer‘-Sprüchen bei den linkslastigen Akteuren in der Stadt Pluspunkte erhaschen, so lag er eindeutig falsch. Seine Anti-AfD-Kampagne war gleichermaßen unbeholfen wie sein Verhalten gegenüber der SPD im Oberbürgermeister-Wahlkampf. Er wurde weder Stadtoberhaupt Wuppertals noch konnte er seinen Posten als Stadtdirektor behaupten – man ist geneigt, ihn nach dem Geheimnis seines wiederholten Misserfolgs zu fragen.

    Insgesamt ist eines festzuhalten: Sind sich die Ratsfraktionen von SPD und CDU nicht einig, ist es schwer, seine Anliegen gegen unsere AfD durchzubekommen. Dann zählen Argumente und keine Kungeleien im Hinterzimmer. Dies mag für den einen oder anderen im Stadtrat eine gewöhnungsbedürftige Tatsache sein.“

  • Ratsbericht 15. Dezember: Haushalt in tiefroten Zahlen und Lackmus-Test Bezahlkarte für Asylbewerber

    Ratsbericht 15. Dezember: Haushalt in tiefroten Zahlen und Lackmus-Test Bezahlkarte für Asylbewerber

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    Tagesordnung der Sitzung des Rates der Stadt Wuppertal am 15. Dezember 2025

    Die wichtigsten Punkte der letzten Wuppertaler Stadtratssitzung des Jahres 2025 waren die Einbringung des Haushalts 2026/2027 und die Frage, ob die Stadtverwaltung eine Bezahlkarte für Asylbewerber einführen wird. Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD) verlor sich in ihrer Rede zur Haushaltseinbringung in Gemeinplätzen. Einen Plan für die nächsten 15 Jahre wolle sie entwickeln und die Kraft des „Miteinanders“ aktivieren. Wo sie auf einzelne Vorhaben einging, war nicht mehr als ein „Weiter so“ zu erkennen. Kein Wunder, denn die Stadt ist pleite. Einen Aufbruch in teures Neues kann Wuppertal sich finanziell nicht leisten. Ideen, wie die Stadt aus der Misere herauskommt, hat Scherff nicht – sie wartet vielmehr darauf, dass Land und Bund monetäre Hilfe leisten. Anschließend schilderte Kämmerer Thorsten Bunte (SPD) die desolate Etat-Lage Wuppertals, die ein Haushaltssicherungskonzept notwendig macht. Geld für Projekte, die nicht zu den gesetzlichen Pflichtaufgaben gehören, kann dann nicht mehr zur Verfügung gestellt werden. Die Haushaltsberatungen werden 2026 ihre Fortsetzung finden.

    Claudia Bötte

    Co-Vorsitzende der AfD-Ratsfraktion Wuppertal

    Angesichts einer deutlich linksgrünen Oberbürgermeisterin war es wenig überraschend, dass die Stadtverwaltung behauptet, die Einführung einer Bezahlkarte für Asylbewerber sei mit einem zu hohen Aufwand verbunden. Dies rief selbstverständlich die AfD-Fraktion auf den Plan, weil es Konsens in der Partei ist, jegliche falschen Anreize für illegale Masseneinwanderung konsequent zu beseitigen. Die AfD-Fraktionsvorsitzende Claudia Bötte hielt eine schwungvolle Rede, wie dem Video oben zu entnehmen ist. Bötte betonte, dass jeder einzelne Asylbewerber weniger im Sozialtransfer-Bezug eine spürbare finanzielle Entlastung für die öffentlichen Kassen ist. Das ist angesichts der drastischen Haushaltslage besonders bedeutsam.

    Die Positionierungen der anderen Parteien im Stadtrat waren äußerst aufschlussreich. Die BSW-Ratsgruppe schloss sich vollumfänglich dem übrigen Linksgrünentum und dessen hartnäckiger Ablehnung einer Bezahlkarte an. Somit ist zumindest das BSW Wuppertal in keiner Weise eine Kraft, die irgendeine Form von Kritik an der massiven Belastung des Sozialstaats durch unregulierte Masseneinwanderung erkennen ließe. Die Fraktion FDP/Wählergemeinschaft begab sich mit ihren Stellungnahmen gewissermaßen ins politische Niemandsland. Henrik Dahlmann (ehemals AfD, heute Wählergemeinschaft) und Karin van der Most (FDP) äußerten, sie seien klar für die Einführung der Bezahlkarte, wollten sich aber zugleich maximal von der AfD distanzieren. Beide Ratsmitglieder dachten allen Ernstes, sie könnten damit Sympathiepunkte bei den Ideologen von Linksgrün erhaschen.

    Der fromme Wunsch der Liberalen zerplatzte jedoch in Windeseile wie eine Seifenblase. Ratsmitglied Till Sörensen-Siebel („Die Linke“) hob hervor, die FDP könne erst wieder in den Kreis selbsternannter Demokraten zurückkehren, wenn sie von ihrer Befürwortung der Bezahlkarte ablasse. Der peinliche Versuch der FDP, sich als Stimme bürgerlicher Vernunft und gleichzeitig Mitglied des polit-korrekten Blocks zu inszenieren, wurde somit postwendend zertrümmert. Auch im Wuppertaler Stadtrat offenbaren die Liberalen die triftigen Gründe, weshalb sie sich momentan schnurstracks auf dem Weg in die politische Bedeutungslosigkeit befinden.

    Näher betrachtet wirkt die Front selbsternannter Demokraten wie das Blockparteien-System in der einstigen „DDR“-Diktatur. Zwischen Erzgebirge und Ostsee wurde den „DDR“-Untertanen vorgegaukelt, es gäbe so etwas wie parteipolitische Pluralität im „Arbeiter- und Bauernstaat“. Tatsächlich hielt die verbrecherische SED alle Zügel in der Hand, während die übrigen Blockparteien nichts mehr als Fassade waren. Im wiedervereinigten Deutschland heutiger Tage nehmen Bündnis 90/Die Grünen und die in „Die Linke“ umbenannte SED die Rolle der früheren „DDR“-Staatspartei ein. Beide Truppen maßen sich an, die obersten Hüter politischer Moral zu sein, was insbesondere im Fall „Die Linke“ den Gipfel der Anmaßung markiert.

    Mit der AfD – dies sei allen Bürgern Wuppertals versprochen – wird es stets Widerstand geben, wenn die öffentlichen Kassen massiv belastet werden wie derzeit durch ausufernde Masseneinwanderung und so manch andere Verschwendung hart erarbeiteten Geldes. Von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, „Die Linke“ und BSW ist eine sparsame Haushaltsführung und politisch verantwortungsvolles Handeln jedenfalls nicht zu erwarten.