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  • Gipfel der Inkonsequenz: Lamento von Oberbürgermeisterin Scherff (SPD) wegen Beleidigungen und Drohungen bei gleichzeitiger Sympathie für Linksextremismus

    Gipfel der Inkonsequenz: Lamento von Oberbürgermeisterin Scherff (SPD) wegen Beleidigungen und Drohungen bei gleichzeitiger Sympathie für Linksextremismus

    Claudia Bötte

    Co-Vorsitzende der AfD-Ratsfraktion Wuppertal (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)

    Das einsetzende Sommerloch bei der „Westdeutschen Zeitung“ wird momentan damit gefüllt, dass Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (SPD) öffentlich erklärt, vor allem seit ihrem Amtsantritt als Stadtoberhaupt per Internet mit zahlreichen Beleidigungen und Bedrohungen konfrontiert zu sein, die oftmals unterhalb der Gürtellinie zu verorten sind. Die lokale Tageszeitung in der Schwebebahn-Stadt zitiert extreme verbale Ausfälligkeiten, die an dieser Stelle nicht wiederholt werden sollen. Derlei heftige Entgleisungen sind freilich ein Beleg dafür, dass nicht wenige Leute meinen, die vermeintliche oder tatsächliche Anonymität des Internet schaffe eine Art rechtsfreien Raum.

    Am 15. Juli legte die Internet-Ausgabe der „Westdeutschen Zeitung“ nach, indem sie Scherff-Solidarisierungen von diversen Altparteien-Akteurinnen in der Kommunalpolitik wiedergibt. So kommen u. a. die 26-jährige Grünen-Fraktionssprecherin Denise Frings, die 21-jährige Fraktionsvorsitzende der SED-Fortsetzungspartei „Die Linke“, Diana Ertel, oder auch die 32-jährige CDU-Stadtverordnete Pinar Ceylan zu Wort. Quintessenz des Beitrags ist die Feststellung, dass in der Politik insbesondere junge Frauen ins Fadenkreuz sexualisierter Verbalattacken geraten.

    „Auch wenn gewisse linksgrüne Politikerinnen als überaus nervig wahrgenommen werden und sie mitunter Geschmacklosigkeiten in ihrem äußeren Erscheinungsbild zeigen, kann dies überhaupt keine Rechtfertigung für Beleidigungen oder gar Äußerungen von Gewaltfantasien sein“, so die Wuppertaler AfD-Ratsfraktionsvorsitzende Claudia Bötte.

    Miriam Scherff (SPD)

    © Nicola (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 4.0)



    Wuppertals Oberbürgermeister Miriam Scherff (SPD) ist empört über Beleidigungen und Gewaltfantasien gegen die eigene Person, aber relativiert zugleich Gewaltfantasien gegen die Polizei wie etwa während der Ausstellung „Wir besetzen das Rathaus“.

    „Als langjährige patriotische Kommunalpolitikerin habe ich schon Straftaten gegen meine Person erlebt, die in vergleichbarer Intensität die meisten linksgrünen Kolleginnen selbst nach Jahrzehnten des Engagements in herausgehobener Position zum Glück nicht durchleben müssen. Und deshalb kann ich es absolut nicht nachvollziehen, dass Oberbürgermeisterin Scherff anprangert, wie sie verächtlich gemacht wird, während sie zugleich in aller Öffentlichkeit den bewussten Schulterschluss zu Linksextremisten sucht. Dies äußert sich z. B. in der von Scherff genehmigten Skandal-Ausstellung ‚Wir besetzen das Rathaus‘ Ende April und Anfang Mai dieses Jahres sowie in einem Instagram-Beitrag mit Remscheids Oberbürgermeister Sven Wolf (ebenfalls SPD), der Scherff als Anhängerin der bekanntlich linksextremen Musikgruppe ‚Feine Sahne Fischfilet‘ zeigt.

    Anarchistische und kommunistische Chaoten sind keineswegs liebe Typen, die bloß missverstanden werden, sondern vielmehr Kleinkriminelle und Verbrecher, die systematisch beleidigen, verleumden und physische Gewalt gegen Sachen wie auch Personen anwenden, wenn diese nicht in ihre Ideologie des Wahnsinns passen. Berücksichtigt man, dass Scherff wie auch der absolute Großteil ihrer SPD-Genossen Linksextremismus fördern oder zumindest wohlwollend tolerieren, bekommt das oberbürgermeisterliche Klagelied einen äußerst faden Beigeschmack. Was Scherff dort betreibt, ist kein kohärentes Handeln, sondern Doppelmoral bis in die Haarspitzen!“