Schlagwort: Lothar Leuschen

  • Schweigespirale durchbrochen: „Westdeutsche Zeitung“ erwähnt AfD-Ratsantrag zur Einsparung von Nocke-Dezernat

    Schweigespirale durchbrochen: „Westdeutsche Zeitung“ erwähnt AfD-Ratsantrag zur Einsparung von Nocke-Dezernat

    Tagesordnung der Sitzung des Rates der Stadt Wuppertal am 23. Februar 2026

    Claudia Bötte

    Co-Vorsitzende der AfD-Ratsfraktion Wuppertal

    Haben Sie sich schon einmal als Bürger Wuppertals gefragt, weshalb seit dem November letzten Jahres in der „Westdeutschen Zeitung“ (WZ) so gut wie nichts über die AfD-Stadtratsfraktion zu lesen ist, während eine Kleinfraktion wie FDP/Freie Wähler sehr regelmäßig Erwähnung findet? Dies hat freilich nichts damit zu tun, dass die AfD als drittstärkste Kraft im Rat mit 14 Stadtverordneten keine Initiative zeigen würde, sondern mit einer bewussten Schweigespirale in den Redaktionsstuben der lokalen Massenmedien. Am 17. Februar gab es auf der WZ-Internet-Präsenz eine große Ausnahme in Form des Beitrags „CDU und SPD wollen Nachfolger für Dezernent Nocke suchen“. Hinter der Bezahlschranke heißt es wörtlich: „Und während die AfD im Wuppertaler Rat für Montag beantragt hat, die Dezernenten-Stelle Nockes ersatzlos zu streichen und die Zuständigkeitsbereiche auf die fünf anderen Dezernate zu verteilen, weil das Haushaltssicherungskonzept zur Sparsamkeit verpflichte“.

    Selbst WZ-Chefredakteur Lothar Leuschen und seine Getreuen wissen, dass sie die AfD vor Ort nicht zu 100 Prozent verheimlichen können, denn kommunalpolitisch interessierten Bürgern fällt es sofort auf, dass es von der einzigen tatsächlichen Oppositionskraft im Stadtrat laufend Anträge und Anfragen gibt, während man sich in der größten lokalen Tageszeitung lieber in aller Breite allen möglichen Petitessen widmet. Daher berichten Leuschen und Co. mit merklichem Widerwillen bisweilen über das Wirken der Wuppertal-AfD im Rat. Ziel der örtlichen AfD-Fraktion ist es, dass sämtliche lokalen Massenmedien bis zum Ende der jetzigen Amtszeit im Jahr 2030 ihr für gewöhnlich systematisches Beschweigen der patriotischen Partei vollends aufgeben werden.

    „Die Bundesstadt Bonn, die eine mit unserer Kommune vergleichbare Größenordnung hat und ebenso wenig für Zurückhaltung in puncto Ausgabefreude bei Steuergeldern bekannt ist, leistet sich ‚nur‘ fünf Dezernate unmittelbar unterhalb des Oberbürgermeisters“, so die Wuppertaler AfD-Fraktionsvorsitzende Claudia Bötte.

    Redaktionsgebäude der „Westdeutschen Zeitung“ in Wuppertal-Elberfeld

    © Eurext (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 4.0)



    Das Redaktionsgebäude der „Westdeutschen Zeitung“ im Stadtbezirk Elberfeld.

    „Unsere Schwebebahn-Stadt hat vor einigen Jahren sich aufgrund von Kungelei unter den Altparteien von CDU bis ‚Die Linke‘ dazu entschieden, die Anzahl der Dezernate von fünf auf sechs zu erhöhen. Die am 26. Januar erfolgte Nicht-Wiederwahl des Stadtdirektors und Beigeordneten Matthias Nocke (CDU) halten wir für den idealen Zeitpunkt, um angesichts der desaströsen Situation der städtischen Finanzen, die Zuständigkeiten Ordnung, Sicherheit, Kultur und Sport auf die fünf verbleibenden Dezernate zu verteilen und somit die fürstlich alimentierte, sechste Beigeordneten-Stelle gänzlich zu streichen.

    Aufgrund unserer sprunghaft gestiegenen Fraktionsgröße seit November letzten Jahres müsste die bisherige Nocke-Stelle normalerweise mit einem geeigneten Kandidaten, den die AfD auserkoren hat, besetzt werden. Da wir jedoch einen strikten Sparkurs im Blick haben, verzichten wir bewusst auf einen sechsten Beigeordneten. Weil es aber die ‚Brandmauer‘-Ideologen von CDU bis SED-Fortsetzungspartei ‚Die Linke‘ nicht sein lassen können, werden sie wider jegliche finanzpolitische Vernunft das sechste Dezernat mit einem handverlesenen Spitzenverdiener aus ihrem Dunstkreis besetzen.

    Über die Thematik des bisherigen Matthias-Nocke-Dezernats hinaus haben wir von der AfD für die Stadtratssitzung am 23. Februar einiges in Planung. Neben drei schriftlichen Anfragen an die Stadtverwaltung (hier, hier und hier) sind unsererseits verschiedene Wortbeiträge im Laufe der Sitzung geplant. Die Video-Aufzeichnungen jener Wortbeiträge werden wir im Nachgang zum 23. Februar für Sie, liebe Leser und Zuschauer, hier umfassend dokumentieren. Ich jedenfalls freue mich schon auf den 23. Februar, um einmal mehr maximalen Einsatz zum Wohle der Bürgerschaft Wuppertals zu leisten!“

  • WZ-Leuschen: Traurigkeit im Herbst

    WZ-Leuschen: Traurigkeit im Herbst

    Claudia Bötte

    Co-Vorsitzende der AfD-Ratsfraktion Wuppertal

    Dass die AfD-Fraktion in der Wuppertaler Stadtratssitzung am 17. November mittels geheimer Wahl die von ihr nach mathematischer Berechnung zustehenden Sitze in den Aufsichtsgremien des Stadtverbundes erringen konnte, hat den Chefredakteur der „Westdeutschen Zeitung“ (WZ), Lothar Leuschen, offenbar richtig traurig gemacht. So traurig, dass er gar sämtliche 14 Ratsmitglieder der drittgrößten Fraktion als „Randfiguren“ bezeichnete. Das hätte vor der Wahl eventuell gepasst, als die patriotische Opposition nur mit drei Vertretern im Rat saß. Nun aber offenkundig nicht mehr. Die von AfD, FDP/WfW und BSW durchgesetzte Geheim-Wahl zu den Aufsichtsgremien sorgte allem Anschein nach dafür, dass drei SPD-Ratsmitglieder nicht fraktionstreu abstimmten, weshalb die Sozialdemokraten nicht alle erhofften Sitze erringen konnten. Daher pocht nun Leuschen vehement darauf, dass künftig alle selbsternannten Oberdemokraten der Wuppertaler Kommunalpolitik, sprich von Schwarz bis Knallrot, eine verschworene Gemeinschaft gegen die AfD bilden sollen. Nur so könne die Schwebebahn-Stadt zu einem bundesweiten „Vorbild“ werden.

    Auffällig ist an Leuschens Beitrag die Tatsache, dass er die SED-Fortsetzungspartei „Die Linke“ gezielt salonfähig machen will: „niemand wird der Linken in Wuppertal glaubhaft unterstellen können, dass sie diese Stadt und ihre Strukturen aus den Angeln heben will.“ Somit wird eine Partei schöngeredet, deren Kader nach wie vor wohlige Nostalgie für die „DDR“-Diktatur empfinden. Im Bundestagswahlkreis Berlin-Neukölln tritt „Die Linke“ mit ihrem Abgeordneten Ferat Koçak in Erscheinung, der offen linksextremistisch und israelfeindlich agitiert. Es war bislang nicht zu vernehmen, dass sich der Wuppertaler „Die Linke“-Kreisverband in irgendeiner Weise von solchen parteiinternen Auswüchsen distanziert hätte. Dies macht Lothar Leuschen zu einem Verharmloser sozialistischer Extremisten.

    „Wir verstehen gar nicht, was Leuschen so traurig macht. Immerhin war es wegen der geheimen Wahl möglich, dass drei SPD-Ratsmitglieder – ohne Sanktionen fürchten zu müssen – die wählen konnten, die ihnen gefielen. Das sollte ihn doch freuen!“, kommentiert die Wuppertaler AfD-Fraktionsvorsitzende Claudia Bötte.

    Redaktionsgebäude der „Westdeutschen Zeitung“ in Wuppertal-Elberfeld

    © Eurext (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 4.0)



    Das Redaktionsgebäude der „Westdeutschen Zeitung“ in Elberfeld.

    „Aber vielleicht ist etwas anderes der Grund. Herkömmliche Lokalmedien wie die WZ führen seit etwa der Jahrtausendwende einen Überlebenskampf. Immer weniger Menschen sind bereit, für politische Indoktrination im Sinne der Altparteien Geld bezahlen zu müssen. Vor der Internet-Ära konnten die Lokalmedien bundesweit ihren Status als Torwächter der veröffentlichten Meinung in vollem Umfang auskosten. Dem ist zum Glück nicht mehr so, weil es über das Internet so viele unabhängige Medien gibt wie nie zuvor. Leuschen und sein Blatt wirken eher wie Dinosaurier und versprühen so viel ‚Aktualität‘ wie ein Telefon mit Wählscheibe.

    Ich persönlich finde es amüsant, wenn Leuschen immer wieder den Springteufel der politischen Korrektheit markiert. Stellvertretend für die Altparteien von CDU bis ‚Die Linke‘ zeigt er nämlich an, wie sehr wir von der AfD mit unserer Politik ins Schwarze treffen: Wir bedanken uns für die kostenlose Wahlwerbung!“