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  • Dreiste Lüge der „Westdeutschen Zeitung“: Größte lokale Tageszeitung verdreht Rede von AfD-Ratsfraktionsvorsitzender Bötte

    Dreiste Lüge der „Westdeutschen Zeitung“: Größte lokale Tageszeitung verdreht Rede von AfD-Ratsfraktionsvorsitzender Bötte

    Textbeitrag folgt unmittelbar auf das eingebettete Video.

    Der ausführliche Ratsbericht zur Sitzung am 23. Februar 2026 wird in Kürze auf dieser Internet-Präsenz folgen.

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    Claudia Bötte

    Co-Vorsitzende der AfD-Ratsfraktion Wuppertal

    Noch am späten Abend des 23. Februar wurde auf der Internet-Präsenz der „Westdeutschen Zeitung“ (WZ) folgende Verzerrung einer Rede der AfD-Ratsfraktionsvorsitzenden Claudia Bötte, die die unhaltbaren Zustände der Alkohol- und Drogen-Szene am Wupperpark Ost angeprangert hatte, hochgeladen: „Großen Protest rief der Beitrag von Claudia Bötte (AfD) hervor, die in herabsetzender Weise über die Abhängigen sprach, sie als Straftäter darstellte, die Passanten terrorisieren. Sie seien es nicht wert, dass so viel Geld für sie ausgegeben werde.“ Insbesondere der zweite zitierte Satz ist eine böswillige Unterstellung.

    Tatsächlich ging es in Böttes Wortbeitrag wenige Stunden zuvor darum, die Suchtkranken der Wupperpark-Ost-Szene gezielt zu entwöhnen und in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen einzubinden. Denn je weniger Suchtkranke in Hauptbahnhof-Nähe für öffentliches Ärgernis sorgen, desto weniger Bedarf gebe es für verlängerte Öffnungszeiten der Anlaufstelle Café Cosa sowie horrend teure Tatortreiniger, die dort ständig die extrem verschmutzten Toiletten säubern müssen. Wie der Video-Aufzeichnung eindeutig zu entnehmen ist, mahnte Bötte an, auch die Würde der ganz gewöhnlichen Passanten im Bereich des Wupperparks Ost wie auch der Reinigungskräfte in den immerzu verdreckten Toiletten-Anlagen im Blick zu behalten, statt eindimensional die Alkohol- und Drogensüchtigen zum Maßstab allen Handelns zu machen.

    Wupperpark Ost

    © Im Fokus (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY 4.0)



    Der Wupperpark Ost im Stadtbezirk Elberfeld gilt als ein äußerst unsicherer Bereich wegen der dortigen Szene von Alkohol- und Drogensüchtigen.

    „In meinen Ausführungen positionierte ich mich ganz klar für eine Linie des Förderns und Forderns gegenüber den Suchtkranken, weshalb die Unterstellung der WZ-Schreibtischtäter, dieser Personenkreis sei nicht das Geld wert, einfach nur infam und ehrabschneidend ist“, äußert die Wuppertaler AfD-Ratsfraktionsvorsitzende Claudia Bötte.

    „Zum Glück leben wir mittlerweile in multimedialen Zeiten, in denen Ratssitzungen audiovisuell aufgezeichnet und per Internet weltweit für jedermann zugänglich gemacht werden. Somit sollten selbst kommunalpolitisch weniger Interessierte sofort die harte Diskrepanz zwischen dem erkennen, das ich tatsächlich gesagt und was die Schreiberlinge der WZ wenig später draus gemacht haben. Noch in den 1980er und 1990er Jahren mit ihren limitierten technischen Möglichkeiten hätte die WZ einfach ein großes Lügen-Narrativ vorgeben können, doch jene Zeiten von Torwächter-‚Journalismus‘ und gezielter Manipulation der Öffentlichkeit aufgrund medialer Einseitigkeit sind Gott sei Dank ein für alle Mal vorbei!“

  • Konstituierende Sitzungen der Bezirksvertretungen im Überblick

    Konstituierende Sitzungen der Bezirksvertretungen im Überblick

    Im Zeitraum vom 11. bis 19. November wurden im Barmer Rathaus die zehn Bezirksvertretungen (BVen) Wuppertals für die Wahlperiode 2025 bis 2030 konstituiert. Der folgende Text gibt einen Überblick über die BVen, in denen sich Bemerkenswertes zutrug:

    Elberfeld:

    Marco Thibus

    Vorsitzender der AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Elberfeld

    In Wuppertals größter BV des westlichen Stadtgebiets beantragte der dortige AfD-Fraktionsvorsitzende Marco Thibus aus Kostengründen eine Reduzierung der Anzahl der stellvertretenden Bezirksbürgermeister auf eine Person. Die linksgrünen Kräfte, die in Elberfeld auch nach der Wahl vom 14. September 2025 die absolute Mehrheit an BV-Sitzen halten, drückten gegen jegliche Vernunft und Haushaltsdisziplin zwei Stellvertreter durch. Bei der Wahl des Bezirksbürgermeisters war ferner beachtenswert, dass der bisherige Amtsinhaber Thomas Kring (SPD) dieses gern fortgeführt hätte, doch von der eigenen Partei die Nachwuchskraft Soufian Goudi vor die Nase gesetzt bekommen hatte. In seiner Funktion als Alterspräsident der BV äußerte Kring dies in aller Offenheit.

    Elberfeld-West:

    CDU und FDP reichten einen Antrag auf Reduzierung der Bezirksbürgermeister-Stellvertreter auf eine Person ein, was freilich von der AfD-Fraktion unterstützt wurde. Da jedoch die linksgrünen Parteien die absolute Mehrheit der BV-Sitze auf sich vereinen, wurden allen Ernstes zwei Stellvertreter für den Bezirksbürgermeister im Unter-30.000-Einwohner-Stadtbezirk beschlossen.

    Heckinghausen:

    Nadine Heuser

    Vorsitzende der AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Heckinghausen

    Einen ausführlichen Wortbeitrag zur Frage der Stellvertreter des Bezirksbürgermeisters gab es von der Heckinghauser AfD-Fraktionsvorsitzenden Nadine Heuser. Sie erinnerte daran, dass zehn Tage zuvor die CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Anja Vesper-Pottkamp den Teufel an die Wand malte, indem sie während der konstituierenden Stadtratssitzung behauptet hatte, eine Reduzierung der Stellvertreter der Wuppertaler Oberbürgermeisterin auf zwei Personen sei „gefährlich“ für die Demokratie. Offenbar sehen die Altparteien in Heckinghausen keine vergleichbare Gefahr in der Streichung eines der bislang zwei Stellvertreter-Posten des Bezirksbürgermeisters. Der ehemalige Stadtdirektor und neu gewählte Bezirksbürgermeister Stefan Kühn (SPD) warf Heuser anschließend vor, sie könne nicht den Stadtrat mit der BV vergleichen. Offenkundig agiert Kühn so, wie es ihm gerade in den Kram passt, ohne dabei eine stringente Linie erkennen zu lassen.

    Oberbarmen:

    Eingang des Barmer Rathauses

    © -wuppertaler (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 4.0)



    Im Barmer Rathaus fanden die Konstituierungen aller zehn Bezirksvertretungen Wuppertals statt.

    Mit 26,3 Prozent fuhr die AfD am 14. September 2025 die relative Mehrheit der Wählerstimmen im Stadtbezirk ein. Ginge es nach den üblichen Gepflogenheiten in der BV zu, so wäre einer der dortigen vier AfD-Kommunalpolitiker zum Bürgermeister des nordöstlichen Bezirks Wuppertals gewählt worden. Jedoch spülte die unselige Altparteien-Kungelei namens „Brandmauer“ Christian Wirtz von der CDU ins Amt des Bezirksbürgermeisters. Besser kann die Front von Schwarz bis Knallrot nicht ihre völlige Missachtung des Wählerwillens zum Ausdruck bringen!

    Ronsdorf:

    Die BV am südlichen Stadtrat ist eine von insgesamt vier in Wuppertal, in denen es seit der Wahl am 14. September 2025 eine theoretische bürgerlich-rechte Mehrheit an Sitzen gibt. Jedoch wurde eine solche Konstellation bereits im Ansatz zunichtegemacht, weil die dortige FDP-Repräsentantin im Bunde steht mit den linksgrünen Parteien. Somit hat „Schwarz-Gelb wählen und dafür Rot-Rot-Grün bekommen“ rein gar nichts an Aktualität verloren.