Co-Vorsitzende der AfD-Ratsfraktion Wuppertal (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)
Der Bund der Steuerzahler nahm die Verwaltungsgebühren für außengastronomische Nutzungen in den 30 größten Städten Nordrhein-Westfalens unter die Lupe und stellte fest, dass sich Wuppertal unter den drei teuersten befindet. Nur die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn verlangt noch mehr Geld. Mit der Landeshauptstadt Düsseldorf ist Wuppertal gleichauf. Im Gegensatz zu den beiden Zentren am Rhein ist Wuppertal allerdings nicht für gehobene Gastronomie in der Breite bekannt.
Will ein Unternehmer für fünf Monate 25 Quadratmeter Außenfläche im öffentlichen Raum des Stadtzentrums nutzen, so muss er etwa 1.200 Euro leisten. In der günstigsten Kommune Mülheim an der Ruhr sind bei identischen Rahmenbedingungen lediglich 143 Euro fällig. Laut Angabe der
städtischen Dienststelle 104.12 (Straßenrecht und Sondernutzung) wurden in Wuppertal im Kalenderjahr 2025 Bescheide über außengastronomische Sondernutzungen in einer Gesamthöhe von 91.125 Euro erstellt.
„Jeder Bürger unserer Stadt weiß, dass sich qualitativ überdurchschnittliche Gastronomie hier auf wenige Ausnahmen wie z. B. in der Luisenstraße in Elberfeld beschränkt“, kommentiert die Wuppertaler Ratsfraktionsvorsitzende
Claudia Bötte.
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Die Luisenstraße im zentralen Elberfeld ist einer der sehr wenigen Bereiche in Wuppertal, die gehobene Gastronomie zu bieten haben.
„Deshalb ist es nachgerade unverschämt, wie die hiesige Kommunalpolitik nach dem hart erarbeiteten Geld der Kunden in den Cafés, Restaurants und Gaststätten giert, wofür im Gegenzug schlichtweg zu wenig geboten wird. Denn letztlich müssen sie die Rechnung begleichen, wenn die Stadt ihre finanziellen Forderungen gegenüber den Gastronomen künstlich in die Höhe treibt.
Es handelt sich unzweifelhaft um ein Symptom linksgrüner Politik: Das Geld des Netto-Steuerzahlers – also des im vollen Wortsinne wirtschaftlich produktiven Bürgers – wird skrupellos geschröpft, um insbesondere den eigenen neosozialistischen Kadern und Klientelgrüppchen ein Schlaraffenland-Erlebnis zu verschaffen, während die große Allgemeinheit in die Röhre schauen kann. Wer luxuriös hohe Preise in Rechnung stellt und anschließend unterdurchschnittlich liefert, der verursacht unweigerlich eine Diskrepanz, die selbstverständlich vom Bürger wahrgenommen wird. Daher: Politik mit Bodenhaftung gibt’s nur bei der AfD!“