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  • Rohrkrepierer: Grüne wollen Skandal inszenieren

    Rohrkrepierer: Grüne wollen Skandal inszenieren

    Philipp Ueberfeld

    Für die AfD-Ratsfraktion Wuppertal sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss: Philipp Ueberfeld. (Anklicken zum Vergrößern des Bildes!)

    Auf Instagram übte das AfD-Mitglied Philipp Ueberfeld deutliche Kritik am Aktivismus, der regelmäßig unter dem Zeichen des Regenbogens und von „Christopher Street Days“ stattfindet. Deswegen stellen Wuppertals Grüne ihn als personelle Fehlbesetzung im städtischen Jugendhilfeausschuss dar.

    „Radio Wuppertal“ gibt die Kritik von Bündnis 90/Die Grünen wie folgt wieder: „Die Wuppertaler Grünen werfen ihm [Philipp Ueberfeld] vor, nach dem Angriff auf den Christopher Street Day in Berlin [Attentat am 25. Juli 2026] queere Menschen in sozialen Netzwerken mit Pädophilen gleichgesetzt zu haben.“ Die Behauptung ist unzutreffend. Von „queeren Menschen“ ist nirgendwo die Rede. Ueberfeld weist lediglich darauf hin, dass es im Kontext von einschlägigem Lobbyismus immer wieder Pädophilie-Skandale gibt, was er z. B. am Fall von Mario Olszinski alias „Jurassica Parka“ verdeutlicht. Olszinski wurde im Oktober 2023 rechtskräftig wegen Verbreitung kinderpornografischen Materials zu 160 Tagessätzen à 70 Euro Geldstrafe verurteilt.

    Sieht man Bilder von tatsächlich durchgeführten Veranstaltungen, kann man gerade als Mensch, dem es um den Schutz Minderjähriger geht, schon entsetzt sein. Schnell kommen einem drastische Worte in den Sinn. Geht es doch bei etlichen „Christopher Street Day“-Umzügen augenscheinlich manchen Teilnehmern nicht so sehr um politische Rechte, sondern um die öffentliche Zurschaustellung von Sexualität. Jedenfalls dürfte ein Film, der vergleichbare Bilder im Rahmen einer fiktiven Handlung zeigt, wohl kaum für Elfjährige freigegeben werden.

    Claudia Bötte und Dr. Hartmut Beucker

    Die Co-Vorsitzenden der AfD-Ratsfraktion Wuppertal, Claudia Bötte und Dr. Hartmut Beucker, beziehen Stellung zum vermeintlichen Skandal um den sachkundigen Bürger Philipp Ueberfeld.

    Die AfD-Ratsfraktion Wuppertal würde sich freuen, Bündnis 90/Die Grünen im politischen Kampf für Kinderrechte auch im sexuellen Kontext aktiv zu sehen. Grund genug hätte diese Partei, denn sie wollte in den 1980er Jahren sexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen und Minderjährigen legalisieren. Jene Forderung zielt zweifellos in Richtung einer Schädigung von Kindern und Jugendlichen, nicht eines Schutzes.

    „Auch wenn wir beide nicht immer mit der bisweilen sehr plakativen Art von Philipp Ueberfeld konform gehen, so können wir jedoch nicht erkennen, dass er eine rote Linie überschritten hätte“, äußern die beiden Co-Vorsitzenden der Wuppertaler AfD-Ratsfraktion, Claudia Bötte und Dr. Hartmut Beucker.

    „Gerade weil wir von der AfD für die sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen sind, setzen wir uns wie Ueberfeld auch für die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein. Der spätere Grünen-Außenminister Joseph ‚Joschka‘ Fischer wurde zu Beginn seines aktivistischen ‚Engagements‘ eingestandenermaßen gegen Polizisten gewalttätig. Das war für Bündnis 90/Die Grünen zu keinem Zeitpunkt ein Grund, ihn von irgendwelchen politischen Ämtern abzuberufen. Von derartigem Skandal ist der jetzige Fall in Wuppertal meilenweit entfernt. Es drängt sich der Eindruck auf, die lokalen Grünen wollen das derzeitige Sommerloch füllen, indem sie sehr fadenscheinig einen Sturm im Wasserglas entfachen. Einen Grund, ihren überzogenen Forderungen nachzukommen, sehen wir nicht ansatzweise.“