Schlagwort: Umweltpolitik

  • Krawallmacher von „Extinction Rebellion“ färben Wupper grün

    Krawallmacher von „Extinction Rebellion“ färben Wupper grün

    Dr. Frank Schnaack

    Dr. Frank Schnaack: Stadtverordneter in der Wuppertaler AfD-Fraktion und zugleich Mitglied der Landschaftsversammlung Rheinland.

    Was sich derzeit unter dem Deckmantel von „Kunst“, „Aktivismus“ oder „zivilem Protest“ zunehmend im öffentlichen Raum abspielt, hat immer weniger mit sachlicher Auseinandersetzung als vielmehr mit Wahnsinn im politischen Mäntelchen zu tun. Die jüngste Aktion der Gruppierung „Extinction Rebellion“ in der Wupper ist dafür nur eines von zahllosen Beispielen. Dass ein Fluss gezielt grün eingefärbt wird, um politische Botschaften zu transportieren, mag von den Beteiligten als spektakulär oder kreativ empfunden werden. Für den gewöhnlichen Bürger ist es jedoch vor allem eines: befremdlich, ideologisch verbohrt und Ausdruck einer politischen Radikalisierung, die sich immer weiter von der gesellschaftlichen Mitte entfernt.

    Dr. Frank Schnaack, Wuppertaler Kreissprecher der AfD und zugleich Stadtverordneter, äußert dazu: „Es spielt zunächst keine Rolle, ob der eingesetzte Farbstoff nach Angaben der Veranstalter ,ungiftig‘ gewesen sein soll. Entscheidend ist die grundsätzliche Frage, welche Formen des Aktionismus wir in unserem öffentlichen Raum akzeptieren. Dieser ist nämlich kein Experimentierfeld für politische Inszenierungen selbsternannter Aktivisten.“

    Schnaack führt fort: „Besonders problematisch ist dabei die zunehmende Pseudo-Moralisierung und Dramatisierung politischer Debatten. Wer in der Energiepolitik anderer Meinung ist, wird von solchen Gruppen inzwischen regelmäßig – mindestens implizit – als ,demokratiegefährdend‘, ,verantwortungslos‘ oder gar als Ursache einer ,eskalierenden Klimakrise‘ dämonisiert. Das ersetzt keine sachliche Diskussion, sondern vergiftet vielmehr das gesellschaftliche Klima.

    Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal steht für eine vernunftgeleitete Energiepolitik statt verbissen ideologischer Symbolhandlungen. Deutschland braucht eine sichere, bezahlbare und verlässliche Versorgung mit Energie. Dazu gehören wirtschaftliche Stabilität und Technologieoffenheit – nicht politische Inszenierungen mit Farbstoffen in Flüssen.“

    Heckinghauser Zollbrücke

    © Atamari (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 3.0)



    Die Heckinghauser Zollbrücke war der Ausgangspunkt der Wupper-Grünfärbung durch die Polit-Sektierer von „Extinction Rebellion“.

    Vor allem die Bürger, die täglich unter steigenden Lebenshaltungs- und Energiekosten leiden, erwarten praktikable Lösungen statt Aktivismus-Theater. Während Unternehmen massenhaft schließen, Arbeitsplätze zu Tausenden verschwinden und Familien finanziell kämpfen, beschäftigt sich die neo-sozialistische Klima-Szene zunehmend mit Aktionen, die krampfhaft nach Aufmerksamkeit heischen.

    Die AfD-Fraktion lehnt derartige Formen politischer Hysterie entschieden ab. Erst eine linksextremistische Ausstellung im Barmer Rathaus, jetzt eine solche Aktion. Wie weit wird die totalitäre Linke noch gehen? Protest soll in einer Demokratie stattfinden – aber er braucht Augenmaß, Verantwortungsbewusstsein und Respekt gegenüber öffentlichem Raum sowie gesellschaftlichem Zusammenhalt.

    Denn eines fragt sich der gewöhnliche Bürger zu Recht: Wenn der Krawall von „Extinction Rebellion“ heute als „Kunstaktion“ und „Protest“ verkauft wird – was kommt morgen? Sechsfarbiges „Regenbogen“-Klopapier in Bäumen? Kartoffelsuppe auf Denkmälern als „Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung“? Bemalte Kanaldeckel als „künstlerischer Widerstand gegen die Schwerkraft“?

  • Klima-Sozialismus der Europäischen Union: Fantasie-Grenzwerte kommen Steuerzahler extrem teuer

    Klima-Sozialismus der Europäischen Union: Fantasie-Grenzwerte kommen Steuerzahler extrem teuer

    Arno Schirmer

    Arno Schirmer: Stellvertretender Vorsitzender der Wuppertaler AfD-Fraktion und Barmer Bezirksvertreter.

    Wie die „Westdeutsche Zeitung“ (WZ) auf Ihrer Internet-Präsenz am 26. Februar berichtet, sieht sich Wuppertal wegen drastischer Senkung der Grenzwerte in Sachen Luftreinheit gezwungen, bis zum Jahr 2030 diverse kostspielige und einschneidende Maßnahmen zuwege zu bringen. Weitere Schritte der Art wie etwa die 2020 erfolgte Reduzierung der Maximalgeschwindigkeit von 50 auf 40 km/h entlang der Hauptverkehrsachsen zwischen der Bundesstraße 7 und der Bundeautobahn 46 sollen folgen. Damals zwang die Deutsche Umwelthilfe die Stadt Wuppertal mittels eines rechtlichen Vergleichs dazu, vermeintlich umweltschützende Sofortmaßnahmen umzusetzen.

    Um besonders kostenintensive Aktionen zu vermeiden, schlägt Ulrich Christenn (Bündnis 90/Die Grünen) vor, den motorisierten Individualverkehr zu beschränken. Mit den Worten „[g]ünstiger und einfacher sei es, das Tempo zu reduzieren und weniger Autos mit Verbrennermotoren fahren zu lassen“ paraphrasiert die WZ den Kommunalpolitiker, der zugleich protestantischer Geistlicher ist. Jeder Pendler, der auf Tempo 50 entlang jeglicher Hauptverkehrsader angewiesen ist, um nicht immer wieder mit Endlos-Fahrten konfrontiert zu werden, wird die lebensferne Ideologie Christenns zu würdigen wissen.

    Der Steinweg in Wuppertal-Barmen

    © Frank Vincentz (commons.wikimedia.org / Lizenz: CC BY-SA 3.0)



    Die „Deutsche Umwelthilfe“ zwang 2020 die Stadt Wuppertal zur Senkung der Maximalgeschwindigkeit von Tempo 50 auf 40 entlang der zentralen Nord-Süd-Achsen wie hier am Steinweg im Stadtbezirk Barmen.

    „Wenn Politik nicht in völligem Starrsinn enden soll, muss stets geschaut werden, die praktische Umsetzbarkeit von Maßnahmen im Blick zu behalten“, merkt der stellvertretende Wuppertaler AfD-Fraktionsvorsitzende Arno Schirmer an.

    „Das, was Ratskollege Christenn dort präsentiert, ist letzten Endes linksgrüner Hass auf das Automobil, auf die individuelle Mobilität und auf die Freiheit der Bürger, selbst zu wählen, welches Mittel der Fortbewegung sie bevorzugen. Wie bei den kommunistischen Diktaturen des 20. Jahrhunderts sieht man auch bei den Grünen den steten Drang, die Gesellschaft zwangsweise zu ‚beglücken‘.

    Dass die Grünen sich selbst penetrant als Gralshüter einer politischen Hyper-Moral in Szene setzen, stößt verständlicherweise immer mehr Wähler ab. Am 14. September letzten Jahres wurde Bündnis 90/Die Grünen mit ‚nur noch‘ neun Ratssitzen beinahe halbiert gegenüber 2020. Und ich persönlich sehe in dieser Hinsicht ganz viel besonders reine Luft – garantiert ohne Feinstaub und Stickoxide – nach unten!“